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Cannabinoide und das endocannabinoide System

CANNABINOIDE

Die Verbreitung der Cannabinoide wechselt von Wurzelstock zu Wurzelstock des Cannabis und normalerweise findet man drei oder vier Cannabinoide höher als 0,1% Konzentrat in einer Pflanz. Das THC, das einzige Cannabinoide, welches psychoaktive Wirkung hat, was bis heute herausgefunden wurde, hat verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Im Jahr 1964 wurde es zum ersten Mal von Dr. Raphael Mechoulam synthetisiert, bekannt als der Vater der Forschung über Cannabinoide. Die medizinischen Anwendungen des THC zur Schmerzlinderung wird bei Alzheimer, Atherosklerose, Glaukom, multiple Sklerose, Parkinson, Schlaflosigkeit, Tourette – Syndrom, Appetitlosigkeit und auch bei Übelkeit im Falle von Aids oder Chemotherapie angewandt.

Das CBD ist kein psychoaktives Phytocannabinoide, was sich häufig in den Wurzeln des Cannabis befindet und auf das sich in den letzten Jahren eine große Anzahl an wissenschaftlichen Untersuchungen konzentriert hat.  Der potenzielle therapeutische Gebrauch des CBD ist in einer großen Anzahl an Krankheiten und Syntomen, wie Dystonie, Diabetis, Entzündungskrankheiten, Alzheimer und Hautkrankheiten, hervorgehoben worden. 2012 hat Dr. Leweke an einem Menschen gezeigt, dass das CBD mit Erfolg als anti-psychotisches Mittel [1] benutzt werden kann und die Bestätigungen kamen von einer Studie, die im Januar in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology[2] veröffentlicht wurde, wo die Forscher 66 vorhergehende Studien über CBD und Psychose untersucht und so den Entschluss gefasst haben, dass die Zusammensetzung eine Serie von Vorteilen im Gegensatz zu derzeit benutzen Arzneimitteln anbietet : es scheint, dass es keine Nebenwirkungen und keine tödliche Dosis besitzt.

Ein anderer größerer Bereich der Erforschung über das CBD ist der über seine Eigenschaft gegen Krämpfe: vorklinische Untersuchungen haben nämlich bewiesen, dass das CBD zusammen mit CBDV[3] die Fähigkeit hat, epileptische Anfälle zu verringern. Zum Thema Krebs ist zur Zeit eine Studie in Entwicklungsphase der Forscher der Hadassah Medical Organization in Jerusalem, die den Beginn der klinischen Testfase 2 bekannt gegeben haben, in denen sie die Wirkung des CBD als einzigste Behandlungsmethode der soliden Tumoren testen. Andere sehr wichtige Cannabinoide in therapeutische Sichtweise sind Canabigerolo (CBG), Cannabichromen (CBC) und Cannabinol (CBN).

DAS ENDOCANNABINOIDE – SYSTEM

Der menschliche Körper besitzt spezielle Bindungsorte für die Cannabinoide auf der Oberfläche von verschiedenen Zelltypen und unser Organismus stellt verschiedene Endocannabinoide her, die von Fettsäuren kommen, die sich an die Empfänger der Cannabinoide (CB) legen und diese somit aktivieren. Die Empfänger CB (es sind zwei verschiedene Typen von Empfängern der Cannabinoide identifiziert worden, Empfänger CB1 und CB2) und die Endocannabinoide bilden das endogene Cannabinoide – System.  Der Name kommt von der Cannabispflanze, da einige Phytocannabinoide in dieser enthalten sind, darunter das THC, die die Wirkungen der Endocannabinoide mimen, indem sie sich an die gleichen Empfänger binden.

Generell gesehen ist das Endocannabinoide – System in vielfältigen physiologischen Prozessen verwickelt, unter diesen auch die motorische Kontrolle, das Gedächtnis und die Auffassung, das Wahrnehmungsgefühl der Schmerzen, die Regelung des energetischen Gleichgewichtes und in Verhaltensweisen wie die Aufnahme von Nahrung. Andere Funktionen des Endocannabinoide – System, welche in der Modulation der Abwehr-, Entzündungs- und endokrine Reaktionen verwickelt ist, könnten mit den endokrinen Funktionen, mit der Reaktion der Gefäße, mit der Modulation des Immunsystems und mit dem Neuroschutz in Beziehung stehen. Schließlich könnten diese die Fähigkeit haben, gegen wuchernde Aktionen anzugehen, da die Empfänger in dem zentralen Nervensystem (Großhirn und Rückenmark) und in vielen Organen und Außengeweben gefunden wurden. Je nach Zelltyp, Menge und der Zustand des Organismus kann die Aktivierung der CB – Empfänger eine Vielzahl von Auswirkung auslösen wie Euphorie, Angstzustand, Trockenheit des Rachens, Entspannung der Muskeln, Hunger und Minderung der Schmerzen.

AUFZEICHNUNGHEN

[1] Translational Psychiatry, 2012 Mar 20, Cannabidiol enhances anandamide signaling and alleviates psychotic symptoms of schizophrenia. F M Leweke, D Piomelli, F Pahlisch, D Muhl, C W Gerth, C Hoyer, J Klosterkötter, M Hellmich and D Koethe.

[2] European Neuropsychopharmacology, 2013 Dec 04, Cannabidiol as a potential treatment for psychosis. C.D. Schubart, I.E.C. Sommer, P. Fusar-Poli, L. de Witte, R.S. Kahn, M.P.M. Boks.

[3] British Journal of Pharmacology, 2013 Sep 17, Cannabidivarin-rich cannabis extracts are anticonvulsant in mouse and rat via a CB1receptor-independent mechanism. T D M Hill, M-G Cascio, B Romano, M Duncan, R G Pertwee, C M Williams, B J Whalley and A J Hill.